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    15/09/2017

    Ein weiterer Schritt in Richtung Interoperabilität: Sony kündigt auf der IBC 2017 neue IP Live-Produkte an, die mit dem Standard SMPTE ST 2110 kompatibel sind

    Neue Produkte unterstützen IP Live-Workflows, die heute bereit für die Entwicklungen von morgen sind

    Amsterdam, 15. September 2017 – Sony verstärkt seinen Einsatz für die Interoperabilität von IP Live-Produkten. Das Unternehmen kündigte an, in Zukunft zwei wichtige Industriestandards zu unterstützen. Dabei geht es zum einen um den Standard SMPTE ST 2110 zum Medientransport über IP und zum anderen um die Geräteerkennung und -registrierung im Zusammenhang mit den NMOS der AMWA. Die ersten kompatiblen Produkte, die Teil des kompletten IP Live-Produktionssystem von Sony sind, werden auf der IBC 2017 vorgestellt und sind ab April 2018 verfügbar. Der Standard SMPTE ST 2110 befindet sich derzeit in der finalen Entwicklungsphase.

    „Sender auf der ganzen Welt setzen aufgrund der bewährten Flexibilität zunehmend auf IP. Sony möchte deshalb die Standardisierung fördern und vorantreiben, sodass Kunden sicher sein können, dass sämtliche Technologien in ihren IP Live-Workflows nahtlos ineinandergreifen“, sagt Norbert Paquet, Head of Product Management bei Sony Professional Europe. „Heute möchten wir bekanntgeben, dass wir bereits neue Produkte entwickelt haben, die mit dem Standard SMPTE ST 2110 kompatibel sind. Wir arbeiten eng mit der AMWA zusammen, um eine Unterstützung der Programmierschnittstelle für Geräteerkennung und -registrierung nach NMOS IS-04 und für Verbindungsmanagement nach NMOS-IS-05 zu erreichen. Somit ermöglichen wir es unseren Kunden, Systeme zu erstellen, die tatsächlich heute bereit für die Entwicklungen von morgen sind.“

    Auf der IBC 2017 wird erstmalig die Audio-Intercom-Lösung für eine brandneue Kamerabasisstation (Camera Control Unit, CCU) vorgestellt, die sich aktuell noch in der Entwicklung befindet. Bei dieser Vorstellung kommt der Standard SMPTE ST 2110 in HD bei einer Videoübertragung über IP zum
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    Einsatz. Die neue CCU ist mit Kameras der HDC- und HSC-Serien kompatibel. Die Kamerabasisstation unterstützt eine breite Palette an Formaten, einschließlich 1080p, und viele verschiedene ältere Ein- und Ausgangstypen, einschließlich 3G-SDI und 1,5G-SDI. Die CCU ist bei einer Gehäusegröße von 1,5 sehr kompakt und eignet sich somit ideal für kleinere Produktionsbereiche. Die neue CCU wird voraussichtlich ab April 2018 verfügbar sein.
    Die 4K-/IP-fähigen Videomischer XVS-8000, XVS-7000 und XVS-6000 von Sony bilden das Herzstück bei IP Live-Produktionen. Ab Firmware-Version 2.6 unterstützen Sie zukünftig SMPTE ST 2110 in HD. Die Mischer der XVS-Serie bieten dank des Mixes aus SDI und IP viel Flexibilität. Außerdem punkten sie mit Bedienpanels, die nach Wunsch konfiguriert werden können, um verschiedenen Anwendungen gerecht zu werden. Im Zusammenspiel mit den Funktionen zum Ressourcenaustausch der XVS-Serie bietet sich Kunden die Möglichkeit, ihre Produktionsarchitektur flexibler zu gestalten. Die Firmware-Aktualisierung ist für Kunden ab April 2018 verfügbar.

    Alle mit SMPTE ST 2110 kompatiblen Produkte werden am Stand 13.A10 vorgestellt. Dort präsentiert Sony auch sein Angebot an End-to-End-IP-Produktionslösungen:

    • Remote-Integration (REMI): Sony zeigt, wie IP Live eine effizientere Nutzung von Ressourcen und eine schnellere Bereitstellung bei Produktionen ermöglicht. Bei der Vorführung wird eine Produktionseinheit (Kameraset und Produktionsgalerie) am Sony Stand in Amsterdam mit dem Level3 Data Centre in London verbunden, wo sich die Verarbeitungsressourcen befinden, darunter alle Mischer und Server.

    • Fernproduktion über eine Verbindung mit beschränkter Bandbreite: Sony stellt gemeinsam mit Suitcase.tv eine Lösung für die Fernproduktion unter Verwendung des IP Live-Produktionssystem über eine 1-GbE-Netzwerkverbindung vor.

    Sony nimmt zudem am IP-Showcase teil, der gemeinsam von AES, AIMS, AMWA, EBU, IABM, MNA, SMPTE und VSF ausgerichtet wird. Bei dieser Veranstaltung werden mehr als 40 Anbietern zusammenarbeiten, um die IP-Interoperabilität auf Grundlage des aktuellen Entwicklungsstands des Standards SMPTE-ST 2110 und der Spezifikation NMOS IS-O4 der AMWA unter realen Bedingungen zu demonstrieren. Im Rahmen der Messe werden auch Kameras, Mischer, Wandler und die RDS-Anwendung (Registration Discovery Service) von Sony vorgeführt. Besucher können sich mit Sony über die erfolgreichen Interoperabilitätstests austauschen, die das Unternehmen gemeinsam mit anderen Anbietern auf der Messe durchführt.
    Sendeanstalten auf der ganzen Welt schätzen das IP Live-Produktionssystem von Sony auch weiterhin für seine Robustheit und Interoperabilität. Zu den aktuellen Kunden gehören:

    • NEP Australia: Hat die neue IP-basierte Fernproduktionseinrichtung mit Kameras vom Typ HDC-4300, XVS-6000 und XVS-8000 von Sony ausgestattet, die mit dem Standard SMPTE ST 2110 kompatibel sind. Verwendet außerdem verschiedene OLED- und LCD-Monitore von Sony.

    • Shizuoka Broadcasting System (Shizuoka Hoso) in Japan: Hat gemeinsam mit Sony das erste Studiosubsystem in Japan entwickelt, das einen IP-basierten Produktionsworkflow auf Grundlage des IP Live-Produktionssystems von Sony verwendet.

    • ShanDongTV Station in China: Hat sich für Sony entschieden, um eine 4K-/IP-Fernproduktion (REMI) über SR Live für HDR-Workflows zu erreichen. Zu den wichtigsten Produkten zählen zudem die Sony Modelle HDC4300, XVS6000, PWS4500, HDRC4000 und BVM-X300 sowie Converter der NXL-Serie und der IP Live System Manager (LSM).

    Weitere Informationen zu IP Live-Lösungen von Sony finden Sie unter pro.sony.eu/iplive – oder besuchen Sie einfach unseren Stand 13.A10 auf der IBC 2017.

    #SonyIBC17

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