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    09/09/2016

    Schwerpunkt Interoperabilität: Sony präsentiert auf der IBC neue IP-basierte Lösungen

    In Zusammenarbeit mit allen großen Branchenallianzen treibt Sony einen einheitlichen, interoperablen IP-Workflow voran

    Berlin, 9. September 2016 – Auf der IBC stellt Sony neue Entwicklungen im Bereich Interoperabilität und IP-basierte Live-Lösungen vor. Die Bereitstellung vollständig interoperabler Lösungen und Systeme, die bereits heute implementiert werden können und gleichzeitig künftigen Standards gegenüber offen sind, ist ein zentraler Bestandteil der Strategie von Sony. Seit 2012 treibt Sony diese Entwicklung voran: Zuerst kam die Joint Taskforce for Networked Media (JT-NM), später die Mitgliedschaft bei den Allianzen ASPEN und AIMS und kürzlich das Projekt AMWA NMI Incubator, das die Entwicklung des Networked Media Interface forciert hat.

    Auf der IBC 2016 haben Besucher die Gelegenheit, sich von der Interoperabilität von Sony auf Basis der bestehenden offenen Standards SMPTE ST2022-6 und SMPTE-ST2059 sowie der zukünftigen offenen Standards TR-03 (SMPTE ST2110) und NMOS (IS-04) zu überzeugen.
    „Sony stellt seine Rolle als Technologieführer in der Branche einmal wieder unter Beweis, indem wir uns sowohl bei Normungsgremien als auch Herstellerallianzen engagieren, um einheitlichere Interoperabilität zu ermöglichen“, sagt Norbert Paquet, Live Production Strategic Marketing Manager bei Sony Professional Europe. „Auf der diesjährigen IBC zeigen wir nicht nur einzelne Technologien, sondern neben einem kompletten End-to-End-Workflow in der 4K-/HDR-Live-Produktion via IP, auch Lösungen für die Fernproduktion und Rechenzentrumsarchitektur. Diese sind mit unseren Allianzpartnern interoperabel und dank der Network Media Interface (NMI) schon heute einsetzbar.“

    Das Network Media Interface (NMI) entspricht dem 7-Ebenen-Referenzmodell der JT-NM und EBU und deckt alle dort festlegten Anforderungen ab: Media Transport, Timing, Identität, Entdeckung und Registrierung, Ablaufsteuerung, Ablauf-Switching und Komprimierung. Sony hat die technischen Daten relevanter technischer Komponenten des NMI der SMPTE (Society of Motion Picture and Television Engineers) im Rahmen eines RDD (Registered Disclosure Document) offengelegt: Essence Independent Mapping (RDD40), LLVC (RDD34) & NDCP (RDD38). Die IP Live Alliance, die die Branche mithilfe von herstellerübergreifender Zusammenarbeit näher in Richtung Interoperabilität rücken will, verzeichnet ihrerseits vier neue Mitglieder: Asaca Corporation, ASTRODESIGN, Inc., Lambda Systems Inc. und Studer by Harman.
    Auf der IBC 2016 stellt Sony sechs neue Lösungen zur Vervollständigung des IP Live-Produktionssystems vor:

    AV-Multiplexer/-DeMultiplexer-Karte: NXLK-IP45F (ab März 2017)
    Die Verarbeitungskarte von Sony ermöglicht Multiplexing und De-Multiplexing von Video- und Audiosignalen via IP mit einem SDI-Signalausgang, der Embedded Audio enthält. Die Karte ist mit 4K-Video kompatibel und unterstützt alle großen Audio-via-IP-Formate wie Dante und AES67. Auch die konventionelle SDI-zu-IP-Umwandlung ist mit dieser Lösung möglich.
    SDI/IP-Konverter: NXL-IP4F (ab Februar 2017)
    Der neue SDI/IP-Konverter eignet sich ideal für alle 4K-/HD-Einzelquellen oder -ziele, die in ein IP-basiertes Produktionssystem integriert werden sollen. Der NXL-IP4F ermöglicht die einfache Konvertierung für älteres SDI-Equipment und hat die Vorteile des Networked Media Interface (NMI) von Sony geerbt.

    NMI-Karte für HDCU-4300: HKCU-IP43F (ab Juli 2016)
    Die neue NMI-Karte (Networked Media Interface) für das Kamerakontrollsystem HDCU-4300 von Sony ermöglicht eine einfache Verbindung zum IP Live-Systemnetzwerk. Mit einer kompakten Größe von nur 2 HE kann das HDCU-System ganz einfach in kleine Übertragungswägen installiert werden.
    NMI-kompatible QSFP+ E/A-Karte für die XVS-Serie: XKS-Q8111 und XKS-Q8166 (ab November 2016)
    Die neuen Networked Media Interface (NMI) QSFP+ E/A-Karten (Eingang oder Ausgang) für XVS-Mischer ermöglichen den direkten Anschluss des Hauptmischers an ein IP Live-Systemnetzwerk mit einer Glasfaserverbindung von 40 Gbit/s. Die Karte XKS-Q8111 dient zur Eingabe und die XKS-Q8166 zur Ausgabe.

    Multi-Viewer-Software: PWA-MV1N (ab Februar 2017)
    Die neue softwarebasierte IP-Multiviewer-Lösung von Sony bildet die Grundlage einer sehr effizienten Monitorlösung bei einer IP Live-Produktion und senkt die benötigten Videomatrixressourcen erheblich. Sie unterstützt bis zu 32 IP-basierte Videoströme und kann dank ihres flexiblen Layoutaufbaus auch Grafiken, Tally-Signale, UMD-Uhren und Timer über die HD- oder 4K-Displayausgänge anzeigen.

    Diese Lösungen erweitert das bestehende Produktangebot für die IP Live-Produktion von Sony, zu der 4K-/HDR-via-IP-Lösungen wie die
    4K-/HD-/HFR-Live-Systemkamera HDC-4300 mit dem BPU-4500die 4K-/IP Live-Mischer der XVS-Serie, der 4K-/HD-Produktionsserver PWS-4500und das Signalverarbeitungsmodul NXL-FR318 gehören.
    Am Samstag, 10. September, hält Sony eine Developers-Konferenz für Partner der IP Live Alliance ab, um die neuesten Tools zur Implementierung des Networked Media Interface sowie das aktuelle Interoperabilitätskonzept vorzustellen.

    FWeitere Informationen auf der Webseite zu Sony IP.

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