15/09/2017
Beyond Definition: Sony legt den Schwerpunkt auf der IBC 2017 auf Storytelling und neue, erweiterte Medienabläufe
Auf der IBC 2017 unterstützt Sony Medienunternehmen dabei, Marken und Zielgruppen mithilfe der Innovationen in den Bereichen 4K, HDR, Cloud und IP aufzubauen
Amsterdam, 15. September 2017 – Sony stellt neue Lösungen, Technologien und operative Ansätze vor, mithilfe derer Medienunternehmen erstaunliche Geschichten erzählen können. Das Unternehmen stellt damit wirkungsvolles Storytelling in den Mittelpunkt der Medienproduktion. Die Besucher von Stand 13.A10 können Innovationen im Bereich High Dynamic Range (HDR) erkunden, die das Motto „Beyond Definition“ von Sony wiederspiegeln. Dazu zählen die erste digitale Vollformatfilmkamera von Sony – VENICE – und weiterentwickelte Cloud-, IP- und Archivierungslösungen.
„Unser Ziel ist es, unseren Kunden die besten Werkzeuge für die Bereitstellung von Bildern an die Hand zu geben, die das Label ‚Beyond Definition‘ wirklich verdient haben“, sagt Richard Scott, Head of Media Solutions, Sony Professional Solutions Europe. „Es ist das Alleinstellungsmerkmal von Sony, bahnbrechende Technologie zusammen mit verschiedenen Dienstleistungen und dem entsprechenden Know-how anzubieten. All das stellen wir im Rahmen von dynamischen Geschäftsmodellen zu Verfügung, damit die Kreativprofis ihre Produktion auf die nächste Stufe heben können. Wir möchten sicherstellen, dass unsere Kunden nicht nur mit technologischen Neuerungen Schritt halten. Wir möchten, dass sie bei der Transformation der Medienproduktion an vorderster Front dabei sind.“
Erstaunliche Geschichten zum Leben erwecken
Ein Schwerpunkt von Sony liegt auf der ständigen Weiterentwicklung der HDR-Funktionen seiner Medienproduktionslösungen, um Produzenten und Filmemacher dabei zu unterstützen, unglaubliche Bilder zu erzeugen. Die HDR-Systemlösungen, Workflows und die große Auswahl an Aufnahmeformaten von Sony bieten eine beispiellose Flexibilität bei jeder HDR-Produktion.
Die neueste Entwicklung ist der HDR-Workflow für SR Live. Dabei handelt es sich um ein unkompliziertes System, das einen effizienten Workflow für die gleichzeitige Produktion von 4K-HDR, HD-HDR und HD-SDR ermöglicht. Mit dem System können qualitativ hochwertige Inhalte mit Bildern bereitgestellt werden, die im S-Log3-Format produziert und mit dem HDR-Produktionskonverter HDRC-4000 in das gewünschte Sende- und Bereitstellungsformat, beispielsweise PQ oder HLG, umgewandelt wurden.
Mit zunehmendem Wachstum der Nachfrage nach HDR-Inhalten weckt der Mehrwert auch bei Online-Videoplattformen und Produzenten von Image- oder Event-Inhalten immer mehr Interesse. Sie müssen in der Lage sein, Inhalte schnell zu liefern, ohne Kompromisse bei der Ausdrucksstärke und Qualität einzugehen. Der sofortige HDR-Workflow von Sony unterstützt HLG-Aufnahmefunktionen, sodass über einfache und sofortige filebasierte Workflows HDR-Qualität erreicht wird. Dieser einfache Workflow ermöglicht den Dreh, Schnitt und die Anzeige von HDR-Inhalten in HLG ohne zusätzliche Farbkorrektur.
Auf der IBC 2017 stellt Sony weitere Verbesserungen im Bereich HDR vor, mit denen eindrückliche Geschichten noch einfacher zum Leben erweckt werden können.
Zu den Verbesserungen zählen:
HLG (Hybrid Log-Gamma) Live
Auf der diesjährigen IBC stellt Sony den Modus „HLG Live“ vor, mit dem die Produktion und Erfassung von Inhalten in Hybrid Log-Gamma (HLG) im Workflow „SR Live for HDR“ ermöglicht wird.
Der unkomplizierte HLG-Workflow umfasst alle Stationen von der Aufnahme bis zur Bereitstellung und bietet alle Vorteile des SR-Live-Workflows, also auch die gleichzeitige Produktion von HDR- und SDR-Inhalten. Die finalen, im Modus „HLG Live“ erstellten Bilder können als hochwertige HDR-Bilder dargestellt werden. Sie stehen dabei den Ergebnissen eines AIR-Abgleichs (Artistic Intent Rendering) in nichts nach, da sie über den HDR-Produktionskonverter HDRC-4000 bereitgestellt werden. Der Modus „HLG Live“ ist ab September 2017 verfügbar
Erweiterte HDR-Funktionen für PXW-Z450 mit Firmware-Version 3.0
Die PXW-Z450 unterstützt zukünftig auch den sofortigen HDR-Workflow. Die aktualisierte Firmware-Version 3.0 ermöglicht hochwertige S-Log3-Aufnahmen und Aufzeichnungen, unterstützt die Farbskala ITU-R BT.2020 und bietet eine Funktion für die gleichzeitige Aufnahme von 4K-HDR- und HD-SDR-Videos auf einer einzigen S×S-Karte. Die HLG-Live-Ausgabe wird ebenfalls unterstützt. Das Update ist ab Dezember 2017 erhältlich.
Drei neue Camcorder: XDCAM PXW-Z90, NXCAM HXR-NX80 und Handycam FDR-AX700
Die neuen Modelle XDCAM PXW-Z90, NXCAM HXR-NX80
und die Handycam FDR-AX700 sind alle mit dem fantastischen Autofokus mit einem Autofokussensor mit 273-Punkte-Phasendetektion ausgerüstet und können in 4K1-HDR aufnehmen. Dank des 1,0“-Exmor-RS-Bildsensorstapels sind die Camcorder die optimale Wahl für eine Vielzahl von Benutzern – von Profis bis zu versierten Laien. Alle drei Camcorder unterstützen die sofortigen HDR-Workflows, sodass Benutzer atemberaubende HDR-Inhalte erstellen können, die in der Postproduktion nicht noch aufwändig bearbeitet werden müssen. Die neuen Modelle eignen sich also für die Erstellung von unterschiedlichsten Inhalten und für viele Anwendungen.
Die drei Camcorder werden noch in diesem Jahr erhältlich sein.
VENICE: die erste digitale Vollformatfilmkamera von Sony
VENICE ist der neueste Coup von Sony und die Weiterentwicklung des CineAlta-Kamerasystems. Filmemacher können sich auf noch mehr kreative Freiheit freuen, denn dank der Vollformatbilder kommen natürliche Hauttöne und ausdrucksstarke dunkle Bereiche noch besser zur Geltung. Die offizielle Einführung erfolgte am 6. September. Die Kamera punktet nicht nur mit dem neu entwickelten Vollformatsensor mit 36 x 24 mm, sondern ist auch mit einer breiten Palette von Objektiven kompatibel. Dazu zählen anamorphotische Objektive, Super-35-mm und Vollformat-PL-Fassungen, um eine größere Freiheit im Ausdruck mit geringer Tiefenschärfe zu ermöglichen. Das neue Farbmanagementsystem und eine umfassende Farbskala geben dem Benutzer während der Postproduktion und der Farbkorrektur eine größere Kontrolle und mehr Freiheiten bei der Bearbeitung der Bilder. Es handelt sich um die erste Kamera der Filmindustrie, die über ein eingebautes 8-stufiges ND-Filtersystem aus Glas verfügt, durch das der Austausch von externen ND-Filtern minimiert und die Effizienz beim Filmen gesteigert wird. VENICE kommt im Februar 2018 auf den Markt.
UHC-8300: die erste 8K-Systemkamera mit drei 8K-Sensoren
Sony stellte heute die Systemkamera UHC-8300 vor, die erste 8K-Kamera des Unternehmens. Zusammen mit den zugehörigen drei 1,25“-8K-Sensoren öffnet das Kamerasystem die Tür zur Welt von 8K. Außerdem wird den Kunden eine ganz neue 8K-Technologie für die 4K-Produktion und darüber hinaus geboten. Das 8K-Aufnahmeformat (7680 x 4320) mit 120p liefert ausgewogene hochauflösende Aufnahmen mit Tiefenschärfe und einem weiten Dynamikbereich. Es eignet sich daher für HDR-Aufnahmen mit S-Log3 und Hybrid Log Gamma (HLG) bei Unterstützung des Farbraums ITU-R BT.2020. Auch IP-Konnektivität wird unterstützt. Es ist möglich, 4K-Bilder in Echtzeit vom 8K-Bild auszuschneiden. Mit dem B4-Befestigungsadapter können 4K-Objektive mit einer B4-Fassung verwendet werden. Die UHC-8300 bietet die Möglichkeit und die entsprechende Flexibilität, Inhalte in der Auflösung und in dem Umfang aufzuzeichnen, der für das jeweilige Projekt erforderlich ist – ein echter Fortschritt im Bereich der Bildtechnologie. Die UHC-8300 ist ab Oktober 2017 erhältlich.
Erweiterte Medienarbeitsabläufe ermöglichen
Auf der IBC zeigt Sony, wie Kunden die Effizienz bei der IP Live-Produktion und mithilfe von cloudbasierten Systemen und Archivierungslösungen steigern können. Wenn Sendeanstalten diese fortschrittlichen Medienabläufe gleichzeitig anwenden, können sie die Produktivität steigern, Kosten senken und ein größeres Publikum ansprechen.
Mit der Entwicklung seiner virtualisierten Mediendienste stellt Sony die Branche in Hinblick auf fortschrittliche Medienabläufe auf den Kopf – im positiven Sinne. Zu den Errungenschaften zählen eine größere IT-Konnektivität, eine IP-Infrastruktur und cloudbasierte Workflows. Die Anwendungen und Dienstleistungen von Sony verbessern Medienabläufe und Workflows erheblich. Und da Sony den Fokus dabei immer auf Automatisierung und Geschwindigkeit legt, werden die Kosten auf Kundenseite reduziert, sodass Medienunternehmen mit weniger finanziellen Mitteln mehr leisten können.
Sony bietet hier zwei Möglichkeiten an: Zum einen werden Kunden bei der Migration von einer SDI- und Hardware-basierten Infrastruktur auf eine IP-Umgebung unterstützt. Zum anderen hilft das Unternehmen beim Aufbau von Anwendungen und Produktionsplattformen, die sich komplett in der Cloud befinden oder sogar direkt dort erstellt wurden.
IP Live-Produktionssystem
Sony geht mit der Einführung von Produkten, die mit dem Standard SMPTE ST 2110 für HD kompatibel sind, einen weiteren Schritt in Richtung Interoperabilität. Sony gehört nun außerdem als „Principal Member“ der Advanced Media Workflow Association (AMWA) an und ist in diesem Rahmen Teil des Leitungsgremiums. Besucher der IBC 2017 können die folgenden Neuheiten entdecken:
• Aktuell wird an der Entwicklung einer neuen Kamerabasisstation (CCU) gearbeitet Die CCU wird den Standard SMPTE ST 2110 für HD für Video-, Return-, Audio- und Intercom-Signale über IP unterstützen. Die neue CCU wird mit den Kameras der Serien HDC und HSC kompatibel sein. Die neue CCU soll voraussichtlich ab April 2018 erhältlich sein.
Die 4K-/IP-fähigen Videomischer XVS-8000, XVS-7000 und XVS-6000 von Sony bilden das Herzstück bei IP Live-Produktionen. Ab Firmware-Version 2.6, die ab April 2018 erhältlich ist, unterstützen sie den Standard SMPTE ST 2110 in HD.oprogramowania do wersji 2.6.
Cloudbasierte Systeme
Auf der IBC 2017 werden die folgenden Cloud-Produktionsplattformen und -Anwendungen vorgestellt:
• Media Backbone Hive ist ein cloudfähiges Produktionssystem und eine der Lösungen, die auf der diesjährigen Messe vorgestellt werden. Die flexible, skalierbare Plattform optimiert Medienabläufe, sodass Inhalte in mehreren Formaten über mehrere Plattformen hinweg bereitgestellt werden können und gleichzeitig die Zusammenarbeit auf globaler Ebene gefördert wird.
• XDCAM air, ein cloudbasierter ENG-Abonnementservice, wurde entwickelt, um die Zeit von der Aufnahme bis zur Postproduktion zu verkürzen. Dabei wird das Potenzial von Cloud-Computing und XDCAM voll ausgeschöpft. Der Service XDCAM Air ging gerade in den USA an den Start. In Europa wird die Version 1.5 im Winter 2017 erhältlich sein. Mithilfe von modularen APIs sollen flexible Reaktionen auf den Wunsch der Kunden, mit Systemen von Drittanbietern arbeiten zu können, ermöglicht werden. Sony wird weiterhin neue Funktionen und Workflows für XDCAM Air entwickeln. Es ist geplant, dass zukünftige Versionen die Unterstützung für Content-Management, eine erweiterte Gerätesteuerung sowie die Integration der Bearbeitung mit nonlinearen Schnittsystemen bieten.
Medienworkflows und Archivierungslösungen
Auf der IBC 2017 stellt Sony die folgenden Innovationen im Bereich Archivierungslösungen vor:
• System Media Backbone NavigatorX bietet ein einfacheres, schnelleres und effizienteres Asset- und Workflow-Management. Die Lösung wurde für mehrere Workflow-Umgebungen entwickelt und ermöglicht es den Benutzern, Assets in einer Reihe von Formaten zu verwalten, mit flexiblen Optionen für die Produktion, Archivierung und Workflow-Automatisierung. Für die IBC 2017 wurden drei neue Funktionen hinzugefügt.
o Storyboard ermöglicht es Benutzern, Assets zu verkleinern, indem die Videoclips mit einer niedrigeren Auflösung angezeigt werden. Diese werden einer Timeline hinzugefügt und als Assets mit eigenen Metadaten gespeichert. Das Storyboard-Asset kann auch als Schnittliste (EDL) zu einem System für nonlinearen Schnitt (NLE) exportiert werden.
o Die Suche in mehreren Media Backbone NavigatorX-Systemen ist nun möglich. Auch in Systemen an einem anderen Standort können Benutzer ganz einfach alle Assets auf einmal suchen und sich sogar eine Vorschau der Videos anzeigen lassen.
o Der neue Workflow im Schnittwerkzeug bietet die Möglichkeit, per Drag-and-Drop ganz einfach
automatisierte Workflows zu erstellen. Dabei sind keine Coding- oder Scripting-Anforderungen zu berücksichtigen und keine IT-Fachkenntnisse erforderlich – die Benutzer erstellen den Workflow, probieren ihn aus und können ihn innerhalb weniger Stunden bereits verwenden.
• Die zweite Generation des Optical Disc Archive bietet eine sichere Langzeitarchivierung auf der Grundlage des bewährten optischen Disc-Formats von Sony. Es hat eine Nennlebensdauer von 100 Jahren und ist auf eine Speicherkapazität von 3,3 TB auf einer einzigen Cartridge ausgelegt. Es ist also das ideale Format für aktive Archivierungssysteme und die Wiederherstellung von Originaldateien. Über 50 Entwickler und Anbieter verwenden zurzeit Optical Disc von Sony. Die Technologie Optical Disc Archive von Sony hat sich immer weiter verbreitet. In Japan und China beispielsweise setzen große Sendestationen seit Kurzem auf Optical Disc Archive als ihr Haupt-Archivierungssystem
Weitere Ankündigungen auf der IBC 2017
Sony stellt auf der IBC weitere Lösungen an seinem Stand vor, die das Motto „Beyond Definition“ verkörpern:
• Neue Generation des digitalen drahtlosen Mikrofonsystems der DWX-Serie Zur neuen Generation gehören unter anderem das Modell DWT-B03R – ein kleiner, leichter Gürtelsender, der eine hohe Soundqualität mit einer Latenz von 1,2 ms2 und einen Breitbandbetrieb von 148 MHz3 bietet – und das Modell DWR-R03 – ein 1U-Empfänger für den Rackeinbau mit zwei Kanälen, der mit Dante® ausgestattet ist, einer Netzwerktechnologie für Audio-via-IP, und einen optimierten, verlässlichen Betrieb gewährleistet, da er einen HF-Schaltkreis mit hohem Dynamikbereich sowie eine 4-Kanal-Diversity-Antenne verwendet. Ebenfalls neu ist das Modell BC-DWX1, ein Akkuladegerät für den DWT-B03R mit PoE-Funktionen (Power over Ethernet) und einem Verriegelungsmechanismus, um Lagerung und Transport zu vereinfachen. Die neue DWX-Serie ist ab Frühjahr 2018 erhältlich.
• Firmware-Upgrade für die Monitore der Modelle PVM-X550, PVM-A250/A170, LMD-A240/A220/A170. Mit den Upgrades wird sichergestellt, dass die Monitore 4K- und HDR-Produktionen unterstützen. Außerdem wird der Dynamikbereich im Modus für hohe Helligkeit beim PVM-X550 erweitert und die Farbskala für Modelle der Serien PVM-A und LMD-A vergrößert.
o Die Updates für den 4K-OLED-Monitor PVM-X550 optimieren die 4K-Farbkorrektur. Im Vergleich zur aktuellen Version werden mehr als 180 Prozent im HDR-Leuchtdichte-Test erreicht. Das Upgrade ist ab Anfang 2018 verfügbar.
o Die Serien PVM-A und LMD-A bieten eine breitere Farbskala, um eine präzise Farbwiedergabe in Hinblick auf die sich ständig weiterentwickelnden Anforderungen in den Bereichen 4K, Filmproduktion und Grafikanwendungen zu erreichen. Das Update unterstützt den ITU-R BT.2020-Farbraum und akzeptiert eines der Quad-Link 2SI 3G-SDI-Signale. Mit dem Update können auch die Farbräume DCI-P3 und S-Gamut3/S-Gamut3.cine sowie Adobe RGB die größere Farbskala zusammen mit passenden EOTFs verwenden, beispielsweise 2.6 Gamma mit S-Log3 (SDR) und S-Log2 (SDR). Das Update ist ab September 2017 verfügbar.
Sony präsentiert sich auf dem RAI-Gelände in Amsterdam in der Halle „Elicium“ am Stand 13.A10.
Die Pressekonferenz von Sony hat am Freitag, den 15. September stattgefunden. Die Aufzeichnung ist unter pro.sony.eu/ibc erfügbar
#SonyIBC17
13840x 2160
3Mit DWT-B03R, Mode2-Codec und analogem Ausgang
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