8 Möglichkeiten, mit einer Aufmerksamkeitsspanne von 8 Sekunden umzugehen

Die jüngsten Studenten der Universitäten gehören der Generation Z an. Sie sind bereits ihr ganzes Leben lang von Technologie umgeben und gehören damit zu den „digital Natives“, die kontinuierlich Multitasking betreiben und mühelos große Informationsmengen scannen können. So viele sofort zugängliche und leicht verständliche Daten führen jedoch zu einer relativ kurzen Aufmerksamkeitsspanne. In der Regel haben Sie etwa acht Sekunden Zeit, um Ihr Thema effektiv zu kommunizieren und den Studenten Stoff zum Nachdenken zu geben und ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Das ist kein leichtes Unterfangen. Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr über acht Techniken, die Ihnen dabei helfen, die Aufmerksamkeit in einer höheren Bildungsumgebung aufrecht zu erhalten…

1. Lassen Sie sie teilhaben

Die Generation Z ist praktisch veranlagt und wird gerne direkt in den Lernprozess einbezogen. Die Studenten sind in Situationen, in denen sie beobachten und mit ihren Kommilitonen und Dozenten interagieren können und durch den Vergleich von Standpunkten zu gemeinsamen Schlussfolgerungen kommen können, am besten. Sie lernen oft dann am effektivsten, wenn sie aktiv sein können. Auch soziale Netzwerke können eine große Rolle beim gemeinsamen Lernen spielen, da sie es den Studenten ermöglichen, als Team zusammenzuarbeiten. Außerdem können sie auf einfache und schnelle Weise auf Konzepte zugreifen, diese entdecken und teilen.

2. Wecken Sie Interesse

Da sie mit ihr aufgewachsen ist, geht die Generation Z ganz selbstverständlich mit digitaler Technologie um und kennt sich oftmals besser damit aus als die Dozenten. Nutzen Sie diese Technologie, um Studenten von Anfang an effektiv und aktiv mit einzubeziehen. Mit der Einbindung mobiler Geräte, die praktisch jeder Schüler besitzt, verwandeln Sie die Universität von einem Standort in ein Erlebnis. Die Generation Z steht während ihrer Entwicklung unter dem ständigen Einfluss des Internets. Sie erinnern sich nicht mehr an eine Zeit ohne World Wide Web. Der Zugang zu Informationen ist die Grundlage ihrer Erziehung und Technologie ist die Norm. Dies sollte als integraler Bestandteil des Lernprozesses betrachtet werden. Es gibt allerdings einen Unterschied zwischen der Nutzung von Technologie als integralen Bestandteil des Lernprozesses und der Verwendung um der Sache willen. Technologie sollte Ihre Studenten unterstützen und die Interaktion mit dem Inhalt fördern. Es sollte kein Hindernis oder die einzig zulässige Lösung darstellen, sondern den Studenten lediglich ermöglichen, zu anderen Zeiten und an anderen Orten auf die Lernerfahrung zuzugreifen.

3. Greifen Sie auf Vertrautes zurück

Wenn Sie Technologie verwenden, sollten Sie versuchen, sich auf die Plattformen und Anwendungen zu konzentrieren, die die Studenten bereits nutzen. Statt proprietäre Software zu präsentieren, die sie zum Lernen zwingt, nutzen Sie lieber Anwendungen wie Skype, WhatsApp oder Office365, um das Lernen durch Tools zu unterstützen, die Seminarräume vereinen und den modernen Hörsaal flexibler gestalten können. Angehörige der Generation Z besitzen im Durchschnitt mindestens fünf Geräte. Etwa vier von fünf Studenten zeigen Anzeichen von emotionaler Bedrängnis, wenn Sie von ihren Geräten getrennt werden*. Mit einem BYOD-Programm (Bring Your Own Device) erzielen Sie eine höhere Zufriedenheit. Damit können sich die Studenten ganz auf den Inhalt anstatt auf das Medium konzentrieren.

*Quelle: StudentCom

4. Lassen Sie die Studenten Zeit und Ort auswählen

Flexibles Lernen und Unabhängigkeit sind der Generation Z enorm wichtig. Nutzen Sie also MOOCs (Massive Open Online Courses), mit denen die Studenten das Thema in selbst gewählter Reihenfolge zu erkunden können – zu einem Zeitpunkt und an einem Ort ihrer Wahl. Verwenden Sie Software zum Erstellen von Lernmaterialien aus Aufzeichnungen von Vorlesungen, die den Studenten die Möglichkeit bieten, von überall aus zu lernen oder Inhalte zu rekapitulieren, sodass sie ihre eigene Herangehensweise finden können. Wenn Studenten die Verantwortung für ihren eigenen Fortschritt übernehmen können, sind sie weit mehr emotional gebunden, konzentrieren sich auf den Lernprozess und sind motivierter.

5. Visuelle Gestaltung ist der Schlüssel

Wecken Sie die Aufmerksamkeit durch die Integration von Videos, Bildern und Social Media in die Lernumgebung. Mit visuellen Lernmethoden wird die Botschaft auf eine Weise vermittelt, die Schüler schnell anzieht und einbindet, da dies für diese Generation eine wesentlich natürlichere und vertrautere Art der Informationserfassung und -verarbeitung darstellt. Eine visuell ansprechende Lernumgebung sorgt unter den Studenten für erhöhte Aufmerksamkeit, größeres Interesse und Aufgeschlossenheit neuen Ideen und Konzepten gegenüber.

6. Ermöglichen Sie Multitasking

Kurze Aufmerksamkeitsspannen können verlängert werden, indem die Aufgabe verändert wird. Nutzen Sie neuere, direktere Formen der Interaktion, und wechseln Sie zwischen Aufgaben, um die Motivation der Schüler zu fördern und gleichzeitig Langeweile zu vermeiden. Die Generation Z ist in einer Welt voller Hintergrundgeräusche und Bildschirmen aufgewachsen, sodass sie sich gleichzeitig auf eine Vielzahl von Stimuli konzentrieren können.

7. Bereiten Sie sie auf das Arbeitsleben vor

Mitglieder der Generation Z sind bereit, hart für ihr Ziel zu arbeiten. Das bedeutet, dass sie sich Gelegenheiten zur Weiterentwicklung in der Arbeitswelt schaffen werden. Vermitteln Sie daher Fähigkeiten, die sie in ihrem Berufsleben unterstützen werden. Fördern Sie Zusammenarbeit, Innovation und Debatten durch Lernaufgaben, die einen Bezug zur realen Welt haben und zur Problemlösung ermutigen. Diese Fertigkeiten sind schwer greif- und messbar. Fördern Sie sie, um das Lernen zu unterstützen und die Schüler zu ermutigen, neue Fertigkeiten zu erwerben, von denen sie auf ihrem weiteren Lebensweg profitieren.

 8. Gestalten Sie Dialoge statt Monologe

Die Generation Z, wie auch andere Generationen, profitiert von der Einbindung in den Lernprozess. Allerdings bevorzugen sie eine aktive Rolle, also fördern Sie Diskussionen und Gespräche, anstatt eines Vortrages in einem stillen Hörsaal. Debatten sind eine effektive Methode, um das Interesse von Studenten zu erhöhen. Gleichzeitig lernen Dozenten ihre Studenten dabei besser kennen. Unterstützen Sie diese Methode mit Technologien, die nicht nur Aufmerksamkeit erregende Inhalte bieten, sondern es den Studenten auch ermöglichen, sich an dem Gespräch aktiv zu beteiligen und dazu beizutragen. Natürlich ist jeder Teilnehmer anders, aber diese Generation von Studenten ist die erste, der ausschließlich Breitband-Internet bekannt ist. Durch Nutzung ihrer technologischen Stärken helfen Sie ihnen bei der Entwicklung, und profitieren ganz nebenbei auch von besseren Noten.

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