01/09/2017
Sony im Leitungsgremium der Advanced Media Workflow Association (AMWA)
AMWA erkennt das Engagement von Sony für offene Standards und den Beitrag zur Entwicklung von Branchenlösungen an
Basingstoke – 1. September 2017: Sony Professional Solutions Europe freut sich, mitteilen zu können, dass Sony der Advanced Media Workflow Association (AMWA) nun als „Principal Member“ angehört und in diesem Rahmen zukünftig Teil des Leitungsgremiums sein wird. Gemeinsam mit anderen führenden Unternehmen der Branche wird Sony damit eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung, Einführung, Standardisierung und Verbesserung der Networked Media Open Specifications (NMOS) spielen.
„Wir freuen uns, dass sich Sony als Principal Member bei der AMWA einbringt“, so Brad Gilmer, Executive Director der AMWA. „Sony hat zuletzt wichtige Beiträge für unsere Networked Media Open Specifications (NMOS) geliefert. Wir freuen uns sehr auf eine langfristige Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam richtungsweisende Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.“
Die AMWA ist ein offenes, auf Zusammenarbeit ausgelegtes Forum und setzt sich für die Entwicklung von Lösungen für Networked-Media-Workflows ein. Die weltweiten Mitglieder vertreten sowohl Medienkonzerne als auch Zulieferer und befassen sich mit dem Umstieg auf IP-basierte Architekturen in der Branche. Damit softwarebasierte Systeme entsprechende Geräte erkennen und nutzen können, hat die AMWA Networked Media Open Specifications (NMOS) entwickelt. Dazu gehören auch die NMOS-Spezifikationen IS-04, IS-05 und IS-06, die für IP Live-Produktionssysteme unerlässlich sind.
Sony war sich bereits bei der Entwicklung seines IP Live-Produktionssystems sicher: IP einfach nur für die Übertragung zu verwenden reicht nicht aus, damit ein Live-Produktionssystem effizienter und praktischer ist als ein SDI-Ansatz. Um alle Vorteile von IP nutzen zu können, müssen die Systeme über zusätzliche intelligente Funktionen verfügen. Wenn Sendeanstalten Systeme einführen, die sich auf die Erkenntnisse des AMWA-NMOS-Projekts stützen, können die Vorteile von IP-Netzwerken in der Live-Produktion voll ausgeschöpft werden. Außerdem wird so die Interoperabilität in der gesamten Branche vorangetrieben.
Sony hat sich aktiv bei der Entwicklung der NMOS-Spezifikationen IS-04, IS-05 und IS-06 eingebracht. Außerdem hat das Unternehmen vor kurzem einen Workshop zur AMWA-NMOS-Interoperabilität im Hauptsitz von Sony Professional Solutions Europe in Basingstoke, Großbritannien, durchgeführt. Als „Founding Principal Member“ der AMWA führt Sony diese Funktionalität auch auf der diesjährigen IBC vor (Konferenzraum E106) und stellt unter anderem Geräte vor, die über SMPTE ST 2110, SMPTE ST 2059, SMPTE ST 2022-7 und NMOS IS-04 sowie IS-05 erkannt und verwaltet werden können.
„Wir sind stolz, dass AMWA auf Sony zugekommen ist und wir nun an der Seite anderer angesehener Branchenakteure als Principal Member in der Vereinigung tätig sind“, so Norbert Paquet, Head of Product Management, Sony Professional Solutions Europe. „Wir sehen das als Anerkennung für unseren Einsatz bei der Einführung von offenen Standards bei IP Live-Produktionen innerhalb der AMWA und anderer Unternehmen der Branche, um Interoperabilität und die größtmöglichen IP-Vorteile für unsere Kunden sicherzustellen.“
#SonyIBC17