Mehr Freiheit für Journalisten in einer zunehmend restriktiven Welt

In einer Zeit, in der die Pressefreiheit gefährdet ist, müssen Nachrichtensender verstärkt dafür sorgen, dass ihre Korrespondenten und Reporter vor Ort ohne Einschränkungen arbeiten können. Und das beginnt mit Technologie, die reibungslos funktioniert, so die Überzeugung von Stuart Almond.

Technologien verändern den Journalismus

Die Geschichte zeigt, dass neue Technologien den Journalismus verändern. Im 19. Jahrhundert beispielsweise ermöglichte es die Einführung des Telegrafen Zeitungsverlegern, Informationen schneller als jemals zuvor zu sammeln und zu senden.

150 Jahre später sind es das Internet und mobile Technologien, die dem Journalismus eine neue Form geben, insbesondere Nachrichtensendungen.

Smartphones und Laptops sowie eine immer größer werdende Bandbreite machen es möglich, Geschichten fast überall auf der Welt zu finden, zu erfassen, zusammenzustellen, redaktionell zu bearbeiten, zu speichern und zu übertragen.

Diese Entwicklung ist nicht nur revolutionär, sondern auch äußerst wichtig.

Gefährdete Pressefreiheit

Laut dem „Freedom of the Press“-Bericht von 2017 von Freedom House stand es um die weltweite Pressefreit 2016 so schlecht bestellt wie nie zuvor in den letzten 13 Jahren. Aus dem Bericht geht hervor, dass Journalisten und Medienkanäle in großen Demokratien weltweit bisher nicht gekannten Bedrohungen ausgesetzt sind und es seitens autoritärer Staaten Bestrebungen gibt, Medien zu kontrollieren, auch über die eigenen Landesgrenzen hinweg. Gemäß dem Bericht genießen nur 13 Prozent der Weltbevölkerung eine freie Presse, d. h. ein Medienumfeld, in dem eine solide Berichterstattung politischer Ereignisse stattfindet, die Sicherheit von Journalisten gewährleistet ist, der Staat sich nur minimal in Medienangelegenheiten einmischt und die Presse keinen schwierigen rechtlichen oder wirtschaftlichen Zwängen ausgesetzt ist. Angesichts dieser redaktionellen Einschränkungen ist es umso wichtiger, dass die Technologie, die von Nachrichtenunternehmen eingesetzt wird, reibungslos funktioniert.

Technologie, die Möglichkeiten schafft

Journalisten im Außeneinsatz müssen ohne technologische Einschränkungen berichten können. Konkret bedeutet das: Kameras oder Smartphones, die einfach zu bedienen sind, Mikrofone, die ohne Unterbrechung aufnehmen, und Bearbeitungswerkzeuge, die überall eingesetzt werden können. Der letzte Punkt ist besonders wichtig. Ein Journalist möchte nicht an den Schreibtisch gebunden sein. Hier kann ein Nachrichtenproduktionssystem wie Media Backbone Hive sehr entscheidend sein. Aufgenommene Videoinhalte in jedem Format werden intelligent dort hingeleitet, wo sie gerade benötigt werden, wobei Proxys sofort allen Anwendern zur Verfügung stehen. Newsroom-Systeme werden kontinuierlich aktualisiert und Nachrichteninhalte mit Metadaten verknüpft. Journalisten können schnell das gesamte Newsroom-System nach dem gewünschten Material durchsuchen – sowohl archivierte Inhalte als auch aktuelles Material.

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