Nachrichtenproduktion: Warum Zusammenarbeit so wichtig ist

Für Stuart Almond ist klar: Damit im Nachrichtenbetrieb die Story im Mittelpunkt stehen kann, müssen freigegebene Inhalte rund um die Uhr und von überall zugänglich sein.

Für Sender von TV-Nachrichten und im Grunde genommen für jeden Journalisten und Produzenten von Nachrichten gelten einige Grundsätze, auf denen ihr Handwerk aufbaut: Wahrheit und Genauigkeit, Unabhängigkeit, Fairness und Unparteilichkeit, Menschlichkeit, und Verantwortlichkeit. Ohne dieses Fundament bauen Zuschauer, Leser und Hörer kein Vertrauen auf, ganz egal, wie gut die Nachricht geschrieben oder präsentiert wird. Wenn man einen Nachrichtenredakteur fragt, worauf es noch ankommt und was gerade im Wandel begriffen ist, wird die Antwort lauten: Zeit. Davon gibt es nie genug – und immer gibt es eine Deadline, die eingehalten werden muss. Vor dem Aufkommen des Internets waren es diese Fristen, die die Welt der Nachrichten bestimmt haben. Heute, in einer Welt, in der rund um die Uhr Live-Blogs, Inhalte in sozialen Medien und von Nutzern erstellte Medieninhalte zur Verfügung stehen, ist jede Minute eines Tages eine Deadline. Und das bringt ganz neue Herausforderungen mit sich, zum Beispiel, alles gleichzeitig mit der gleichen Anzahl an Mitarbeitern zu erledigen und der Erste zu sein, der eine Story bringt.

Ein Rundumblick

Ein Rundumblick in Hinblick auf den Prozess zur Nachrichtenproduktion kann sehr hilfreich sein (vorausgesetzt, die Kosten spielen eine Rolle). Wenn eine Geschichte effizient im Fernsehen, im Radio und online durch denselben Nachrichtenanbieter abgedeckt werden soll, ist es von entscheidender Bedeutung, dass alle beteiligten Journalisten, Redakteure und Produzenten als Team zusammenarbeiten können. Wenn das Augenmerk auf Zusammenarbeit und der Freigabe von Inhalten liegt und nicht jeder allein vor sich hinarbeitet, kann die Geschichte im Mittelpunkt stehen – und die Zeit arbeitet eher für statt gegen Sie. Aber was ist, wenn sich die Mitglieder des Nachrichtenteams an verschiedenen Standorten in einer Stadt, in einem Land, einem Kontinent oder gar auf der ganzen Welt aufhalten? Kann die Story bei der Nachrichtenproduktion auch dann im Mittelpunkt stehen? Die Antwort lautet ja. Allerdings gilt diese Antwort nur dann, wenn über das Nachrichtenproduktionssystem, über das die Arbeitsabläufe stattfinden, ein Zugriff auf freigegebene Inhalte rund um die Uhr von überall aus möglich ist. Leider ist das nicht bei allen Systemen für die Nachrichtenproduktion der Fall.

Unterschiedliche Geschichten für unterschiedliche Plattformen

Bei einigen Nachrichtenproduktionssysteme ist es nicht möglich, dass mehrere Benutzer unterschiedliche Geschichten für unterschiedliche Plattformen erstellen und dabei denselben Inhalt verwenden. Andere Systeme bieten innerhalb und außerhalb eines Geländes keinen universellen Zugriff auf Inhalte an verschiedenen Standorten. Bei wieder anderen ist es noch nicht einmal möglich, dann auf Tools zuzugreifen, wenn sie benötigt werden.

Sobald das Material eingespeist wurde, ist es sofort für alle Teammitglieder verfügbar (und nutzbar) – auch für Reporter und Journalisten im Außeneinsatz.

Aufgenommene Videoinhalte in jedem Format werden intelligent dort hingeleitet, wo sie gerade benötigt werden, wobei Proxys sofort allen Anwendern zur Verfügung stehen. Die Newsroom-Systeme werden kontinuierlich aktualisiert und Nachrichteninhalte mit Metadaten verknüpft. Journalisten können schnell das gesamte Newsroom-System nach dem gewünschten Material durchsuchen. Das umfasst sowohl archivierte Inhalte als gerade eingetroffenes Material – und sogar Inhalte, die aktuell mit Kameras im Außeneinsatz erfasst werden.

Außerdem können verschiedene Mitarbeiter auf unterschiedliche Werkzeuge innerhalb desselben Systems zugreifen. So können Reporter im Außeneinsatz mit einer Browser-basierten Bearbeitungsanwendung arbeiten und Cutter mit Adobe Premiere, um dem Material den letzten Schliff zu verleihen.

Media Backbone Hive: Flexibel und agil

Mit den webbasierten Proxy-Toolsets von Hive können Inhalte schnell und einfach durchsucht und verwendet werden. Andere Systeme, die auf hochauflösenden Dateien basieren, sind nicht so flexibel. Aber nur, weil Hive Proxys verwendet, bedeutet das nicht, dass die Qualität leidet. Ganz im Gegenteil. Die Bitrate von Hive ist manchmal sogar höher als die Broadcast-Bitrate der Kunden. Hive kann zudem unabhängig vom Dateiformat verwendet werden, sodass Kameramänner und -frauen Inhalte auf einem beliebigen Gerät erfassen können – vom Smartphone bis zur ENG-Kamera. Das Filmmaterial kann einfach direkt in der Bearbeitungs-Timeline abgelegt werden. Kein Ingest. Kein Transcoding. Diese Flexibilität verändert die Nachrichtenproduktion umfassend. Anwender innerhalb einer Organisation können gleichzeitig dieselben Ressourcen für alle Produktionen verwenden und verschiedene Pakete für verschiedene Plattformen, Zielgruppen, Sprachen, Regionen und mehr erstellen. Die flexible und agile Lösung Hive sorgt für mehr Produktivität und weniger Mehrarbeit, da Inhalte erneut verwendet werden können, ohne dass ein neues Paket erstellt werden muss. Warum ist Zusammenarbeit so wichtig? Weil die Story wieder in den Mittelpunkt der Nachrichtenproduktion rückt.

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