17/04/2016
Fortschritte bei 4K-IP-Live und ASPEN-Interoperabilität in Zusammenarbeit mit Evertz
Berlin, 17. April 2016 – Auf der NAB 2016 präsentiert Sony die IP-Interoperabilität durch die Zusammenarbeit am Sony IP-Live-Produktionssystem und der Lösung „Software Defined Video Networking“ (SDVN) von Evertz.
Die Schlüsseltechnologie des Sony IP-Live-Produktionssystems ist das Networked Media Interface, das HD- und Ultra HD-(4K-)Video, Audio und Metadaten in Echtzeit über Standard-Netzwerkinfrastrukturen paketiert, überträgt und optimiert. In Bezug auf SMPTE RDD34 nutzen die IP-Technologien von Sony die sogenannte LLVC-Technologie (Low Latency Video Codec), um die Videokompression zu unterstützen, die für Ultra HD (4K)/60p-Übertragungen über eine Netzwerkbandbreite von 10 Gbit/s erforderlich ist.
Sony und Evertz werden die nahtlose Integration dieser Technologien jeweils am Stand des anderen Unternehmens auf der Messe zeigen. Bei jeder Demonstration werden sowohl das 4K-IP-Live-Produktionssystem von Sony als auch das SDVN-System von Evertz vorgestellt.
Ein weiterer Fortschritt, der aus der Zusammenarbeit der beiden Unternehmen entstanden ist, ist die ASPEN-basierte Interoperabilität. ASPEN ermöglicht individuelle IP-Multicast-Streams für Video, Audio und Metadaten. Sony ist bereits seit der IBC 2015 im letzten September Mitglied der ASPEN-Community. Auf der NAB 2016 wird Sony am ASPEN-Community-Stand (#N1000MR) funktionierende Prototypen vorführen, die ASPEN-Streams für die Interoperabilität mit anderen ASPEN-Produkten senden und empfangen. Sony plant, seine Kameras und Produktionsmischer auf Interoperabilität mit dem ASPEN-Workflow auszulegen.
Sony und Evertz werden auch weiterhin gemeinsam die Kompatibilität unter ihrem IP-basierten Sende-Equipment vorantreiben, wobei das Networked Media Interface und ASPEN den Grundstein bilden sollen. Für Kunden bedeutet diese Zusammenarbeit umfangreiche und flexible IP-basierte Lösungen von der Produktion bis hin zu Senderinfrastrukturen.