STM-100 (STM100)

Theatre Management System-Software zur Nutzung mit Digitalkinoprojektoren

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Übersicht

Das STM-100 Theatre Management-System (TMS) ermöglicht das zentrale Management von komplexen digitalen Projektionssystemen eines Kinos. Benutzer können Show-Playlists (SPLs) für jeden einzelnen Kinosaal erstellen und diese von einer einzelnen zentralen TMS-Workstation aus planen und verwalten, was die Verwaltung erleichtert und die Effizienz erhöht. Das System kann sowohl das Einspielen als auch das Übertragen an Projektoren innerhalb des Komplexes bewältigen, wodurch die Notwendigkeit, Content manuell auf die Projektoren zu laden, entfällt.

Kinokomplexe investieren häufig in verschiedene Digital-Cinema-Server, um alle Bedingungen für das Zeigen von digitalem 3D zu erfüllen. TMS schützt diese Investition. Gemeinsam mit Sony Media Blocks können die Dolby- und Doremi-Digital-Cinema-Server in das zentralisierte TMS-System integriert werden, ohne dass der Workflow gestört wird.

TMS ist Teil des CHIPS-Systems von Sony (zentrales System für integrierte Programmspeicherung). Das TMS/CHIPS-System beinhaltet den TMS-Anwendungsserver, auf dem die Anwendungssoftware läuft und der mit einem Library-Server mit 15 TB Speicherplatz für Filme, Trailer und Werbung verbunden ist. Ein TMS Client-PC ermöglicht einen einzelnen Zugangspunkt zum TMS.

Funktionen

Zentralisierte Verwaltung von Inhalten
Benutzer können das gesamte digitale Projektionsnetzwerk innerhalb eines Kinokomplexes von einer einzelnen TMS-Workstation aus kontrollieren und verwalten. TMS bietet den Komfort einer zentralen Datenbank mit allen Multiplexcontents von Trailern bis zu Filmen. Es ist möglich, bis zu 32 digitale Kinoprojektionssysteme gleichzeitig zu steuern. Das System bewältigt die Verwaltung und Erfassung von DCPs (Digital Content Package) und KDM-Sicherheitsschlüsseln (Key Delivery Message) und die Übertragung an Projektoren innerhalb des Komplexes. Das TMS erstellt automatisch eine Aufgabenliste für den Bediener, um sicherzustellen, dass relevanter Content erfasst wird, und warnt vor fehlendem Content in einem Kinosaal, wenn die geplante Startzeit näher rückt. Das Standardsystem bietet eine große 15-TB-Festplatte und kann weiter aufgestockt werden.
Einzelshow-Playlisterstellung
Show-Playlists (SPLs) bestehen aus dem Vor-Vorstellungs-Content, wie Werbung und Trailern, und dem Hauptfilm. Außerdem enthalten sie Automatisierungs-Cues, die mit dem Projektor verknüpft sind, wie z. B. „Einschalten“ oder „Lampe aus“, und Cues für die Saalautomatisierung, wie z. B. Saalbeleuchtung und Vorhänge. Benutzer können SPLs für jeden einzelnen Kinosaal erstellen, was eine genaue Verwaltung von großen Kinokomplexen ermöglicht. Das zentrale Erstellen von SPLs ist viel effizienter als das traditionelle Erstellen von SPLs für jeden einzelnen Projektor. Durch eine intuitive Benutzeroberfläche können Content und Cues auf die SPL angewendet werden. Benutzer können Contentpakete für leichteres Anlegen einer SPL erstellen. Ein Contentpaket könnte z. B. mehrere Werbungen enthalten.
Wiederverwendung von Show-Playlists
Das TMS erleichtert das Erstellen von SPLs dadurch, dass der Benutzer eine existierende SPL anpassen kann, wodurch das Contentlayout und die automatischen Cues einer zuvor erstellten SPL wieder verwendet werden. Die einfachste Variante des Erstellens einer neuen Vorstellung besteht aus dem einfachen Einfügen per Drag & Drop von Film, Trailern und Werbungen in die Vorstellungszeitachse. Dies spart Zeit und reduziert die Komplexität.
Vorstellungsplanung
Für eine erhöhte Effizienz können die Show-Playlists zentral geplant und verwaltet werden. Sobald eine SPL geplant ist, werden der verwandte DCP-Content und die KDMs automatisch an den gewünschten Projektor-Media Block übertragen. TMS kann die Kartenverkaufsdatendateien außerdem direkt aus mehreren Point-of-Sale-Systemen (POS) in effiziente Verwaltungsprozesse importieren.
Unterstützt Sony, Dolby und Doremi Digital Cinema-Server
TMS unterstützt Doremi DCP2000 v1.2.1+ und Dolby DSS200 v4.1.3+ Digital-Cinema-Server sowie den Sony Media Block, um die Investition von Kinokomplexen in Digital-Cinema-Server zu schützen. Es ist für den TMS-Benutzer transparent, unabhängig davon, ob der Digital-Cinema-Server ein Sony, Dolby oder Doremi-Server ist, da die Bedienung exakt gleich ist.
Zentralisierte Überwachung
Eine auf einer Verkehrsampel basierende Benutzeroberfläche zeigt den Betriebsstatus aller Kinosäle des Netzwerks in Echtzeit an, was dem Benutzer erlaubt, einen Überblick über den Zustand jedes einzelnen Projektors und des gesamten Systems zu bekommen. Der Benutzer kann den nächsten geplanten Eintrag für jeden Kinosaal, den Status des aktuell abgespielten Contents und den Einspielstatus, also den Status des Contents, während dieser an einen bestimmten Projektor übertragen wird, erkennen. Es können bis zu 32 Bildschirme zur gleichen Zeit im selben Komplex überwacht werden.
Möglichkeit für alternativen Content
Während das TMS alle Projektionsfunktionen für Dateien für digitales Kino übernimmt, kann alternativer Content, wie z. B. Liveübertragungen über Satellit oder eine Wiedergabe von Videorecordern, Spielekonsolen oder Blu-ray, durch den Eingang für alternativen Content am Projektorkopf innerhalb des jeweiligen Kinosaal-Projektionsraums bereitgestellt werden.

Technische Daten

TMS-Server
Hardware
PC/AT oder kompatibler Server
CPU: IA32-x64
Speicher: 2 GB (min.)
Festplatte: 160 GB (min.)
Netzwerk: Gigabit-Ethernet
Peripherie: USB 2.0-Port
BS
Windows Server 2008 Standard (x64) oder
Windows Server 2008 R2
TMS-Client
Hardware
PC/AT oder kompatibel
CPU: Pentium 4 oder höher IA32
Speicher: 2 GB (min.)
Festplatte: 20 GB (min.)
Netzwerk: 100Base-TX-Ethernet oder höher
Display: WXGA-Auflösung (1280x800) oder höher
BS
Windows XP, Windows Vista oder Windows 7
Browser
Internet Explorer, Internet Explorer 8 oder Firefox 3
Plug-In
Flash Player 10
Externe Systeme
Saal
Sony R220 Digital Cinema-Projektorsystem (v1.2 oder höher)
Sony R320 Digital Cinema-Projektorsystem (v1.4 oder höher)
Dolby DSS200 v4.1.3 oder v4.2.0
Doremi DCP-2000 v1.2.1
POS
Radiant Systems Version 5
Allure Global Solutions
Sony D-Cinema Schedule-Format
Hinweis: Wenn Sie Dateien erstellen, die in Ihrem Kartensystem (POS) das D-Cinema-Schedule-Format von Sony unterstützen, wird der Programmplanungsdatenimport aktiviert. Weitere Informationen über das Sony D-Cinema Schedule-Format erhalten Sie bei Ihrem Sony-Vertreter vor Ort.
Library-Server
Bei Nutzung des Sony-Servers (v1.7 oder höher)
-FTP (empfohlen), CIFS, NFS
Bei Nutzung des Sony-Servers (v1.7 oder niedriger)
-CIFS (empfohlen), NFS
Bei Nutzung des Doremi- oder Dolby-Servers
FTP
Verschiedenes
Leistungskapazität
Bis zu 32 Bildschirme
Unterstützte Sprachen
Englisch und Japanisch
DST-Unterstützung
Ja