Das Krankenhaus St Jansdal optimiert mit NUCLeUS™ die Workflow-Effizienz im Operationssaal

Die Video-over-IP-Plattform für die Bildfreigabe von Sony ermöglicht dem vielbeschäftigten OP-Personal des niederländischen Krankenhauses, Zeit zu sparen und Videoinhalte von Operationen effizienter gemeinsam zu nutzen.

Unser Beitrag

Die Herausforderung

  • Zeitverlust, wenn Geräte an Leinwände im Operationssaal angeschlossen werden müssen
  • Notwendigkeit, andere Chirurgen während eines Eingriffs im OP per Fernzugriff zu konsultieren
  • Ineffizientes manuelles Drucken und Scannen chirurgischer Bilder, um diese den Patientenakten hinzuzufügen

Die Lösung

  • Video-over-IP-Plattform NUCLeUS in sechs OPs installiert
  • Über Touchscreen werden chirurgische Kameras und andere Bildquellen an jeden Monitor im OP weitergeleitet
  • Videos können aufgezeichnet und mit anderen OPs, Schulungsräumen und dem Büro der Oberschwester geteilt werden

Das Ergebnis

  • Schnelleres, effizienteres Anschließen und Weiterleiten von Geräten in allen OPs
  • Chirurgen können Eingriffe per Fernzugriff mit anderen Kollegen diskutieren
  • Einfaches Teilen von Videos auf Konferenzen und Veranstaltungen
  • Ermöglicht klinischen Teams einen klaren Überblick über die Belegung der OPs und die Nutzung von Ressourcen

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Zuvor mussten wir chirurgische Bilder, die im OP aufgenommen wurden, ausdrucken, anschließend manuell einscannen und sie den Patientenakten zuordnen. Das war ziemlich primitiv und zeitraubend. Mit NUCLeUS ist technisch alles weitaus weniger komplex und deutlich effizienter.

Gerwin Vos
Head of Clinical Engineering, St Jansdal Hospital, Netherlands

Optimierung der Arbeitsbelastung im niederländischen Krankenhaus

St Jansdal Krankenhaus (Ziekenhuis Sint Jansdal) ist ein kommunales Krankenhaus in der niederländischen Stadt Harderwijk, 70 km östlich von Amsterdam.

Die Chirurgen und das Personal in den sechs OPs des Krankenhauses sind stark ausgelastet und arbeiten jeden Tag von 7 Uhr morgens bis in den späten Nachmittag hinein. Die große Anzahl an Patienten bedeutet eine hohe Arbeitsbelastung für das OP-Personal, das sicherstellen muss, dass Bildgebungsquellen und ergänzende Ausrüstung für jeden Eingriff korrekt konfiguriert sind.

Die Vorbereitungen für die einzelnen Patienten sind seit der Einführung von NUCLeUS schneller und effizienter geworden. Die Video-over-IP-Plattform von Sony optimiert das Weiterleiten und Verteilen von Video- und Standbildquellen überall dorthin, wo sie benötigt werden. NUCLeUS wurde vom niederländischen Integrator Avex, der dem Krankenhaus auch technischen Support bietet, in sechs OPs installiert.

Jede Bildquelle, jedes Ziel

Mit NUCLeUS können OP-Assistenten jegliche Kombination von Bildquellen – einschließlich laparoskopischer Kameras, chirurgischer Mikroskope, Ultraschall- und Röntgenaufnahmen sowie Vitalparameter des Patienten – über den intuitiven Touchscreen des Systems auswählen. Der Inhalt wird unverzüglich zur Anzeige auf den drei deckenmontierten Monitoren in jedem OP weitergeleitet, sodass das Personal einen klaren Überblick über den aktuellen Eingriff hat. Live-Videos und Standbilder können auch auf die Leinwände in einem anderen OP übertragen werden, was es den Chirurgen ermöglicht, einen Eingriff zu besprechen und eine zweite Meinung von Kollegen einzuholen, ohne dass sie physisch anwesend sein müssen.

Effiziente Verknüpfung mit Patientenakten

High Definition-Videoclips und Standardbilder können über das IT-Netzwerk des Krankenhauses weitergeleitet und direkt auf einem zentralisierter Speicher aufgezeichnet werden. Dadurch wird die Notwendigkeit aufgehoben, alle OPs mit speziellen Geräten zur Videoaufnahme auszustatten – so wird die Anzahl der Geräte im Raum verringert. Sobald sie aufgenommen wurden, werden die Full HD-Videos und -Standbilder automatisch mit den PACS-Systemen und den elektronischen Patientenakten verknüpft.

„Zuvor mussten wir chirurgische Bilder, die im OP aufgenommen wurden, ausdrucken, anschließend manuell einscannen und sie den Patientenakten zuordnen“, erklärt Gerwin Vos, Leiter der Abteilung Clinical Engineering im St Jansdal Krankenhaus. „Das war ziemlich primitiv und zeitraubend. Mit NUCLeUS ist jetzt alles technisch weitaus weniger komplex und deutlich effizienter.“

Verbesserte Einteilung der Krankenhaus-Ressourcen

Mittlerweile werden Kamerabilder aus allen sechs OPs in das Büro der Oberschwester weitergeleitet, wo sie auf einem mosaikähnlichen Display dargestellt werden. Dies ermöglicht zu jedem Zeitpunkt einen wertvollen Überblick über die Belegung der Operationssäle, wodurch die Räume und Personal-Ressourcen im St Jansdal optimal genutzt werden können.

Das System unterstützt zudem Live-Videokonferenzen und Schulungen. Das von NUCLeUS aufgenommene Material kann dann für die gemeinsame Nutzung auf chirurgischen Konferenzen, Veranstaltungen und bei Tagen der offenen Tür in Krankenhäusern verwendet werden.

NUCLeUS spart wertvolle Zeit, die zuvor für das wiederholte Anschließen von Geräten im OP aufgebracht werden musste. „Jedes Mal, wenn wir eine Bildquelle an einen Monitor anschließen mussten, bedeutete das ein weiteres Kabel“, erklärt Bieneke van Weeghel, OP-Assistentin im Krankenhaus St Jansdal. „Mit NUCLeUS ist jetzt alles angenehmer und einfacher – wir müssen lediglich den Bildschirm berühren und die Bilder werden genau dort angezeigt, wo wir sie brauchen. Außerdem ist alles viel sauberer und ordentlicher und es werden weniger Geräte und Kabel im Raum benötigt.“